Böötchen ahoi!

Wie ich auf meiner Facebook-Seite schon angekündigt habe, wollte ich euch noch ein bisschen mehr zu meinem Böötchen erzählen – wie das Böötchen und ich zusammenfanden und wer der zukünftige Besitzer sein wird.

Wie ich aufs Böötchen kam

Meine liebe – mittlerweile bedauerlicherweise – Ex-Kollegin Steffi fragte mich eines Tages ganz unschuldig, ob ich nicht Lust hätte mich bei Mikamako zum Probenähen zu bewerben. Sie hat da ein paar Böötchen-Exemplare gesehen und findet die so toll. Und da ich doch nähe und so, ob ich da nicht, quasi für sie… 😉

Na da habe ich mir gedacht, dass das Böötchen ja echt der Knaller ist, was für eine spektakuläre Idee. Und da ich diese wundervollen kleinen Böötchen und ihre kleinen Besitzer gesehen habe, wollte ich auch ein Böötchen für meinen Bauchzwerg nähen (respektive für die Zeit, wenn der Zwerg dann ausgezogen ist).

Also habe ich mich beworben für alle Größen von M bis XL – und gehofft es wird nicht XL 😀 Und *juhuu* ich wurde genommen und zwar für XL. *muahaaaa*

XL oder der Kampf mit dem Stoff

Puuh, da war ich also Kandidat für die Größe XL. Das bedeutete in vielerlei Hinsicht eine Menge Stoff – eine Menge Stoff, den es zu besorgen und zu verarbeiten galt. Man benötigt wirklich eine ordentliche Menge Stoff in Größe XL und auch ein bisschen Platz neben der Nähmaschine und auch im Raum selber.

XL – das bedeutet bis zu 9 Meter Stoff. Das ist auch, je nach Stoff, finanziell nicht ganz ohne. Also habe ich hin und her überlegt, wie man denn – gerade für den ersten Böötchen-Versuch – möglichst günstig davon kommt. Und als ich so über Stoffbruch, Fadenlauf und Stoffmengen nachdachte, durchfuhr mich ein Geistesblitz: BETTWÄSCHE!! Die liegt ja schon doppelt 😉

Zu der Zeit gab es im Lidl gerade wunderbare Chambray-Bettwäsche in wundervollen Farben zu einem unschlagbaren Preis. Das gefiel optisch auch Steffi sehr gut. Also zog ich los und hatte Glück, dass es noch ein Bettwäsche-Set in 155x200cm gab. Allerdings wusste ich nicht, ob der 80x80cm Kissenbezug für das Innenkissen reicht (tat er nicht), so dass ich vorsichtshalber noch ein passendes Spannbettlaken (90x200cm) gekauft habe. Leider passen die Farben von Bettwäsche und Spannbettlaken nicht 100% zusammen.

Für die Füllung hatten wir von unserem alten Sofa noch drei große Sofakissen übrig. Ich hatte schon lange überlegt sie zu entsorgen und da war das doch die perfekte Gelegenheit zum recyclen. Ergänzt habe ich das ganze mit dem Innenleben der günstigsten IKEA-Kissen (ein super Tipp in der Gruppe). Das Tau gab es im Baummarkt.

… und dann kam das Nähen

Puuh gar nicht so einfach. Ich tue mich manchmal etwas schwer mit räumlicher Vorstellung und das Böötchen ist an mancher Stelle ein bisschen kniffelig – vor allem beim ersten Mal. Hinzu kommen die rieeeeesigen Stoffmengen. So eng,  wie es in meinem Näheckchen ist, muss man schon aufpassen nicht den Überblick zu verlieren. Einmal musste ich sogar auftrennen, aber das war ehrlich eher ein “Wer-lesen-kann-etc.”-Problem.

Insgesamt ging es doch recht flott von der Hand. Und deshalb wird es auch nicht das letzte bleiben. Es soll noch mindestens ein Kuschelböötchen für die Kinderzimmerleseecke her und ein Exclusives für das Bauchzwergi… Ich werde sie euch zeigen!

… und nun freut sich

…hoffentlich Steffis Labrador über sein neues – selbst für ihn – riesiges Kuschelbettchen äh Kuschelböötchen 😉

Übrigens könnt ihr das Böötchen-eBook in Mikamakos-Shop erwerben.

Bis bald ihr Lieben.

Julia.

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