“Ha-Li” Probenähen für Aika

JustMe war der zweite Streich und der Dritte kommt sogleich…Next Please! So, diesmal was ganz spannendes für mich, denn das war mein erstes umfangreicheres Nicht-Kleidungsstück und dann auch gleich noch auf Probe. Der Vorteil daran? Ich hatte einfach den nötigen Druck mich ran zu trauen. Danke noch mal fürs Schubsen, Annika! Und was habe ich da genäht? *Trommelwirbel* Eine Geldbörse mit Namen „Ha-Li“!

Ha-Li treibt mich in den Wahnsinn…

10998013_910767832306970_254269442203493401_nJetzt muss ich ehrlich sein. Ich habe es mir viel, viel einfacher vorgestellt. Aber es ist und war einfach Neuland für mich. Hinzukommt, dass das (fre)eBook zwar im Groben schon fertig war, aber eben noch nicht komplett rund und 100%. Da fehlte hier und da mal ein Bild, was nötig gewesen wäre, um den Schritt besser zu verstehen oder der Text hätte ausführlicher sein können. Da seht ihr mal, wie wichtig so ein Probenähen ist, damit ihr am Ende eine runde und verständliche Anleitung in den Händen haltet!

Ich weiß auch nicht, ob ich an dem Tag vielleicht auch einfach einen Knoten im Kopf hatte, denn im Nachhinein war es eigentlich gar nicht so schwer. Aber währenddessen wurde ich richtig übellaunig – und nein Reißverschlüsse und ich sind immer noch keine Freunde *grmpf*…von Briefecken will ich gar nicht erst sprechen. 😀

Aber durch die tolle Hilfe von Annika und Dörte hat es beim zweiten Mal vieeeeel besser geklappt. Die Briefecken, ein Traum! Hier war dann aber das Material das Problem…viel zu dick und damit hat die Außenhülle vorne und hinten nicht gepasst, da musste ich einiges anpassen und die Nähmaschine hat ganz schön geröchelt…

Ha-Li„Ha-Li“ – die Erste

Die Erste habe ich aus Gardinenstoff von Ikea genäht, daraus sollten eigentlich mal Gardinen für Krümels Zimmer werden, aber naja. Ich hatte hier noch nix mit Vlieseline verstärkt, da ich mich erst mal nur mit der Anleitung vertraut machen wollte. Dadurch ist es natürlich etwas labberig, aber es war ja auch nur ein Test. Bei dieser Variante habe ich auch keine Briefecken hinbekommen, no way…also habe ich die Ecken einfach umgelegt. Diese Variante ist nun auch im eBook mit drin, falls ihr auch daran verzweifelt. Im Gegenzug ist mir aber die Reißverschlusstasche ganz gut gelungen. Geschlossen wird das Portemonnaie mit KamSnaps.

„Ha-Li“ – die Zweite

Die Zweite habe ich aus Kunstleder genäht, dass mir meine liebe SchwieMu gesponsert hat. Das Leder ist sehr dick und fest. Eignet sich super für Taschen, da Ha-Li-4es nicht verstärkt werden muss, aber für ein filigranes Portemonnaie ist es doch ein Tick zu fest und zu dick. Ich habe aber noch Leder zu Hause, was direkt zum Nähen von Kleidung gedacht ist, damit werde ich wohl einen dritten Versuch starten. Bei dieser Variante war auch der Reißverschluss grenzwertig. Er hat sich beim Nähen verzogen, so dass er jetzt ein bisschen schief eingenäht ist. Diese Variante wird mit Drehverschluss geöffnet und geschlossen.

Fazit zu „Ha-Li“

Ihr habt hier am Ende eine super Anleitung zum Nähen eines Portemonnaies. Hier passen – wie für mich gemacht – super viele Karten rein. Ihr habt ein Kleingeld-Reißverschluss-Täschchen und nach Wahl ein oder mehrere Geldscheinfächer. Als besonderer Clou enthält das eBook auch eine Anleitung, wie ihr ein Fotofach mit einnäht. Alles ist sehr detailliert bebildert und beschrieben. Das Ergebnis ist wirklich toll – zur Not passt da sogar das Smartphone mit rein!

Ach was rede ich noch, überzeugt euch doch selber:

„Ha-Li“ das eBook:

Aika und die Links zum eBook findet ihr bei Facebook!

Übrigens, Geldbörse Nr. 1 benutzt das Krümelchen zum Spielen. Sie macht es auf und zu, fummelt Karten rein und raus und versucht den Reißverschluss zu öffnen, um ihre Knöpfe reinzustecken. Das ist ja schon fast Montessori. 😀

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