Noch nie war Aufräumen so einfach! Fünf ultimative Tipps für den Alltag

Ich habe ja nicht nur einen Job, zwei Kinder und einen Partner, sondern auch noch gefühlt Abermillionen Hobbies – was definitiv keins meiner Hobbies ist (zumindest noch nicht), ist Putzen und Aufräumen. Doch mit gerade genannten Mitbewohnern bleibt selbiges leider nicht aus. Aber warum ein Menge Zeit reinstecken, wenn es ein paar Tipps gibt, mit denen man – hier das Aufräumen – quasi fast nebenbei machen kann. Nicht mal 20 Minuten täglich reichen, dass das bestehende Chaos sich langsam auflöst und kein neues entsteht.

Tipp 1: Setze dir beim Aufräumen ein zeitliches Limit

Nichts wirkt unüberwindbarer als eine ganze Wohnung, die in ein aufgeräumtes Heim verwandelt werden will. Und was machen wir erfahrungsgemäß, wenn es uns zu viel erscheint? Wir lassen es ganz. Um das künftig zu verhindern, setzen wir uns ein zeitliches Limit. Nehmen wir z.B. die Küche: Geschirr stapelt sich, der Geschirrspüler ist voll, Die Spüle ist dreckig, der Müll stinkt und die Arbeitsplatte klebt. Du hast 10 Minuten und GO!
Du wirst erstaunt sein, was du in der Zeit alles schaffst (Na ja wem sag ich das, wir Mütter wissen es doch 😉)! Und nach 10 Min. ist Schluß. Genug getan – warum? Weil du so überhaupt was getan hast.

Tipp 2: Mach es gleich!

Seit ein paar Wochen versuche ich diesen Tipp konsequent durch zu ziehen und ich muss sagen, das wirkt Wunder. Statt Geschirr erst mal auf dem Tisch stehen zu lassen, weil ich so vollgefuttert bin, räume ich es gleich weg – selbstverständlich gleich in den Geschirrspüler und nicht auf die Küchenarbeitsplatte. Es ist Abend Zeit zum ins Bett gehen? Dann räume – am besten mit den Kindern zusammen – schnell noch das Spielzeug weg (gebaute Legosachen und fantasievoll gebaute Playmobile Szenen dürfen allerdings gern stehen bleiben) – so entsteht kein großes Chaos und das wiederum reduziert den Stress. mach es genauso mit Post, Zeitungen, benutzen Wattepads, waschwürdigen Kleidungsstücken.

Tipp 3: Wo würde ich danach suchen?

Aufräumen impliziert ja, dass alles was rumliegt zurück an seinen Platz befördert wird. Was aber, wenn es noch gar keinen Platz hat? Hier hatte eine liebe Freundin einen super Tipp für mich: Wo würdest du danach suchen, wenn du es brauchst? Das kann letztlich auch total abstrus sein, meist hat man aber schon ähnlich Dinge, wo sich die platzlosen Sachen einsortieren lassen. Nehmen wir an, du hast eine neue Handcreme gekauft. Der Verstand würde jetzt vielleicht sagen, räume es ins Bad zu den anderen Cremes und Tiegelchen. Vielleicht benutzt du die Handcreme aber regelmäßig, wenn du in der Küche abgewaschen hast oder du cremst dir die Hände ein, wenn du aus der Kälte heimkommst oder dich in selbige begibst. Dann wäre doch der Flur oder die Ablage hinter der Spüle ein besserer Ort, oder?

Tipp 4: Minimalismus statt Aufräumen

Wer nicht viel hat, muss nicht viel wegräumen. Deswegen empfehle ich dir ein bis zwei Tage die Woche deinen Timer auf 20 Min. zu stellen und auszumisten. Und nicht erst seit Marie Kondo wissen wir, dass Dinge die wir nicht brauchen und die uns nicht glücklich machen, wegmüssen. Am nachhaltigsten ist es in diesem Fall natürlich die Dinge zu verkaufen oder zu verschenken, wenn sie noch brauchbar sind. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass die Dinge zu verkaufen ein stressiger und zeitraubender Aufwand ist. Meine riesige Stoffwindelsammlung verstopft genau aus dem Grund immer noch das Schlafzimmer (die werfe ich aber auf keinen Fall weg 😉). Wäge hier also unbedingt ab, ob das Geld den Aufwand wert ist. Du wirst sehen, trotz relativ wenig regelmäßigen Zeitaufwands wird das „Gerümpel“ immer weniger. Der Pro-Tipp: Wenn du etwas Neues in dein Heim holst, muss mindestens eine andere Sache gehen. Auf jeden Fall werde ich wohl zum Thema Entrümpeln einen ganz eigenen Artikel machen. Denn mit ein paar Tricks und Kniffen ist es gar nicht so furchteinflößend. Zu gegebenem Zeitpunkt verlinke ich ihn dir hier.

Tipp 5: Mit kleinen Gewohnheiten quasi nebenbei Aufräumen.

Ich habe kürzlich ein Super Buch über Mini-Gewohnheiten gelesen (hab ich euch unter den Buchtipps verlinkt). Tägliche Minikleine ToDos, die so miniklein sind, dass es quasi keine Anstrengung kostet sie umzusetzen. Und indem man sie immer und immer wieder macht, werden sie zur Gewohnheit und passieren fast automatisch. (Das dauert übrigens nicht nur 30 Tage, wie gerne proklamiert wird. Laut einer Studie dauert es zwischen 10 und 264 Tagen bis etwas zur Gewohnheit geworden ist. Je nach Gewohnheit und der Größe des Schweinehundes in Bezug auf die Gewohnheit.). Einige meiner täglichen Minigewohnheiten sind z.B. zwei Seiten lesen sowie zehn Glutebridges und zehn Squats zu machen. In Bezug auf den Haushalt: Täglich einmal die Küchenspüle und das Waschbecken durch wischen und – um beim Aufräumen zu bleiben – täglich den Wohnzimmertisch freiräumen (- was wiederum für mich gar nicht so miniklein ist 😉).

Na dann, los geht’s! Viel Spaß

Julia

Buchtipps zum Thema Aufräumen und co.

Marie Kondo – Magic Cleaning
Das ist quasi die Bibel der Ausmisterer und Aufräumer. Sie hat viele Fans und Anhänger, aber mindestens genauso viele, die mit ihrer Art und Herangehensweisen gar nichts anfangen können.
Ihre Methode Kleidung zu falten, nutze ich schon lange und konnte sogar meine Kollegin davon überzeugen (und sie war sehr skeptisch vorher).

Die magische Küchenspüle – Marla Cilley
Diese Buch beschäftigt sich mit allen Dingen rund um den Haushalt: Aufräumen, Putzen und Planen. Es sind einige wunderbare Impulse drin, auch wenn mir manches zu amerikanisch daher kommt. Motivierend ist es allemal und mit seinen Anleitungen Pläne und Abläufe erstellen mehr als hilfreich.

Viel besser als gute Vorsätze: Wie Sie mit Mini-Gewohnheiten Maxi-Erfolge erleben – Stephen Guise
Dieses Buch hat eigentlich nur im entfernten was mit Aufräumen zu tun, aber der Inhalt lässt sich super gut darauf anwenden – und auf so viele andere Alltagsbereiche. Wie ich im Artikel schon schrieb: man lernt in minikleinen Schritten neue hilfreiche Gewohnheiten zu etablieren.

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