Weihnachten steht vor der Tür

Uff. Das Organisatorische ist erledigt. Das Sauerkraut ist kaltgestellt, die Bratwürste (grob und fein) sind gekauft und die Kartoffeln warten darauf zu Stampfkartoffeln verarbeitet werden. Die Geschenke liegen bereit, allerdings zu 100% noch unverpackt. Aber im Großen und Ganzen ist alles bereit für Weihnachten.

Das einzige, was ich unterwegs irgendwie vergessen habe, ist das Weihnachtsgefühl. Letztes Jahr war irgendwie mehr Weihnachten. Letztes Jahr hatte ich auch mehr Zeit…Elternzeit. Dieses Jahr habe ich versucht Weihnachten irgendwo zwischen Familie, Freunde, Hobby, Kita und Arbeit zu quetschen, aber irgendwie wollte es mir nicht gelingen. Auch als am 3. Advent endlich ein bisschen Weihnachtsdeko den Weg in die vier Wände gefunden hatte, ließ das Weihnachtsgefühl auf sich warten. Dabei hatte ich so gehofft, dass Weihnachten mit Kind wieder etwas ganz Besonderes wird. Aber nein, kein Weihnachtszauber.

Manchmal kommt der Appetit mit dem Essen und vielleicht wird mir dann ab morgen auch ganz weihnachtlich ums Herz. Ich bin gespannt. Worüber ich allerdings jetzt schon glücklich bin, ist, dass wir uns den Heilig Abend für uns drei ganz allein reserviert haben. Obwohl wir von beiden Familien herzlich eingeladen wurden und es bei beiden bestimmt auch schön geworden wäre. Aber, irgendwie bin ich der Meinung, dass es einfach noch zu viel für Krümel ist – okay vielleicht aber auch nur für mich. Der Krümel ist ja eigentlich ein Action-Käfer und besser zu viel los, als zu wenig. Den ganzen Tag husch, husch, husch…und ich hinterher (mehr oder weniger). Für mich bedeutet das Stress – auch weil sich das am Abend rächt, wenn das aufgekratzte Krümelkäferchen nicht runterkommt und die ganze Nacht dran knabbert. Überhaupt, warum gibt es eigentlich drei Weihnachtstage? Wie soll man sich da gerecht auf zwei Familien aufteilen? Allein deshalb ist es ein guter Kompromiss, wenn wir Heiligabend zu dritt bleiben.

Auf unseren gemeinsamen Tag freue ich mich, einfach weil er gemütlich wird – unaufgeregt, kuschelig und stressfrei. Die anderen beiden Tage freue ich mich auf die Familie – auf Geschwister, Tanten, Onkel, Mamas, Papas, Nichten, Neffen, Schwager und Schwägerinnen. Und ein weiterer Vorteil? Die ersten Anspannungen haben sich meist an Heilig Abend schon entladen oder die Entspannung setzt ein, weil alle mit selbigem zufrieden waren.

Euch wünsche ich für die nächsten drei Tage: Gutes Essen, anregende Gespräche, Entspannung, nicht zu viele Erwartungen bzw. das alle erfüllt werden, liebe Menschen, passende Geschenke und ganz viel Weihnachtszauber!!!!

Wir lesen uns die nächsten Tage.

Bis dahin

Julia.

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